„Ich unterschreibe, weil ich mich ohne große Sorgen auf mein Fahrrad schwingen möchte, immer die Nase im Wind.“

Peter Lohmeyer
Schauspieler und „fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2016“

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Wir wollen, dass Hamburg als Fahrradstadt Vorbild wird in Deutschland.

„Hamburg wird Fahrradstadt“, beinahe täglich kursiert das Ziel des rotgrünen Senats durch die Medien. Die einen zählen Erfolgsmeldungen auf, andere sprechen von „Zwangsbeglückung mit der Brechstange“. Uns geht das bisher Umgesetzte nicht weit genug. Wir wollen, dass Hamburg als Fahrradstadt Vorbild wird in Deutschland.

Wir finden, es gibt keinen Grund zu feiern aber sehr wohl jeden Grund, jetzt erst recht durchzustarten: Mit einer Fahrradstadt, die wirklich ernst gemeint ist und diesen Namen auch verdient. Das zur Zeit ausgehandelte „Bündnis für den Radverkehr“ reicht dafür bei weitem nicht aus.

Wir finden, es gibt keinen Grund zu feiern aber sehr wohl jeden Grund, jetzt erst recht durchzustarten: Mit einer Fahrradstadt, die wirklich ernst gemeint ist und diesen Namen auch verdient.

Wir, das sind ganz normale Bürgerinnen und Bürger, die sich leidenschaftlich dafür einsetzen, Hamburg zu einem lebenswerten Ort zu machen, der sich den großen Herausforderungen der Zukunft stellt. Wir glauben an die Kraft von Städten, die sich auf die in ihnen lebenden Menschen ausrichten und sich mit erster Priorität um deren Wohl kümmern. Weltweit bauen sich Vorzeige-Metropolen zugunsten des Aspektes Lebensqualität um. Hamburg wächst und es geht um harte Fakten, die erforderlich sind, um auf Verdichtung, demografische Veränderungen, Auswirkungen des Klimawandels, den Verlust von Artenvielfalt u.v.m. die richtigen, zukunftsweisenden Wegweiser zu setzen. Wir erwarten nicht, dass Politik immer alles richtig macht. Was allerdings zur Zeit in Hinblick auf eine nachhaltige Verkehrspolitik passiert – oder besser – leider oftmals nicht passiert bzw. kaum wahrnehmbar ist, nehmen wir mit Besorgnis zur Kenntnis.

Wir haben daher einen offenen Brief an Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz geschrieben, um wachzurütteln.

Zum ganzen offenen
Brief an Olaf Scholz

Oder hier bereits auf change.org Unterzeichnen

Bis in die 2020er Jahre soll der Anteil des Radverkehrs in Hamburg auf 25% gesteigert werden. Ein ehrgeiziges und richtiges Ziel. Für eine echte Fahrradstadt muss Mobilität aber im Gesamtzusammenhang gesehen werden. Wie muss der städtische Raum aufgeteilt werden, um aus der autozentrierten Perspektive der 80er Jahre herausgeholt zu werden? Dazu zählen somit alle Verkehrsteilnehmer, Fußgänger nicht zu vergessen.

Es gibt gute Vorbilder, international und immer mehr auch national, die mutig voran gehen und für Furore sorgen. Sie denken Fahrradstadt und bauen Fahrradstadt, während Hamburg bisher konsequent genau den Weg geht, wie man es nicht machen sollte. Folgerichtig wird Hamburg international als „schwarzes Schaf“ und „Niete“ belächelt, weil die Stadt es eben doch nicht so meint mit der Fahrradstadt, wie sie es gerne darstellt. „Fahrradstadt Hamburg“ darf nicht nur ein Witz von „Marke Hamburg“ sein.

„Fahrradstadt Hamburg“ darf nicht nur ein Witz von „Marke Hamburg“ sein

Radverkehr muss endlich vom 3. Klasse Stigma befreit werden und als ein dem Autoverkehr mindestens absolut ebenbürtiger Verkehrsteilnehmer und als Zünglein an der Waage für mehr Klimaschutz und gesunde Luft nicht nur in der Innenstadt gesehen und behandelt werden.

Wir wollen uns aber nicht blamieren lassen und schon gar nicht von der mitzuständigen Verkehrsbehörde öffentlich im NDR hören, dass wer sich nicht traut, auf der Straße Rad zu fahren, halt besser gar nicht Rad fahren soll. Wir sehen Hamburg in einer absolut attraktiven Zukunftsvision vor Augen und haben darum unserem Bürgermeister 5 Forderungen mit auf den Weg gegeben, ohne die unserer Meinung nach eine ernstgemeinte Fahrradstadt nicht zu haben ist.

5 Forderungen
für eine echte Fahrradstadt

Wir möchten nicht nur reden. Wir möchten begeistern und unserem Bürgermeister Rückendeckung geben, den längst fälligen Umbau zur Fahrradstadt energisch anzugehen. Wir fordern sicheren Radverkehr für alle Altersgruppen sowie niemanden von seinem Recht auf Fahrradmobilität auszugrenzen. Während Berlin in dieser Frage inzwischen einem Volksentscheid entgegensteuert, glauben wir, dass es auch anders geht. Unterstützen Sie uns und unterschreiben Sie den Brief samt Forderungen an Olaf Scholz auf Change.org und lassen Sie uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen. Zeigen wir gemeinsam, wie viele Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt nur darauf warten, dass die zukünftige Fahrradstadt Hamburg sinnvoll, nachhaltig und konsequent umgesetzt wird. Zeigen wir unserem Bürgermeister, dass die Zeit reif ist für eine echte Fahrradstadt!

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