Sichere Radwege – das fordern wir

Wir fordern sichere Fahrradwege, die für alle attraktiv sind. Solche Radwege sind nur dann gut, wenn sie auch den Bedürfnissen aller, egal ob jung oder alt, Wenig- oder Vielradlern, langsam oder zügig fahrenden Radfahrern gerecht werden. Was bedeutet das und lässt es sich auch in Hamburg umsetzen?

Man kann. Hier möchten wir gerne mittels 6 kleinen Videos die Grundzüge dessen vorstellen, was wir unter solchen Fahrradwegen verstehen. Außerdem sehen Sie hier die Vorzüge von ‚geschützten Kreuzungen‘, die allein konstruktionsbedingt den immer wieder gefährlichen Toten Winkel möglichst vollkommen ausschalten (Konzept „Protected Intersection“).

Wie es möglich sein sollte, die hier vorgestellten, international vorbildlichen Lösungen auf Hamburg zu übertragen und welcher Bedingungen es dazu bedarf, sie hier umzusetzen, haben wir in dem offenen Brief an Bürgermeister Olaf Scholz sowie in unseren 5 Forderungen beschrieben.

6 Video-Clips geben einen Überblick:

„Wie kommen Radfahrer sicher durch die Stadt?“

„Protected Intersections For Bicyclists“*

„New historic cycletrack Boston“

Dieser Clip veranschaulicht sehr gut, wie eine klare Radwegeführung sowie eine deutliche Abgrenzung auch zu Fußgängern erreicht werden kann. Solchermaßen ausgebaute Radwege – am besten einer je Richtung und Straßenseite – und wir sind glücklich.

„Rechtsabbiegen an einer Kreuzung in Dänemark“

„Kreuzungsdesign in den Niederlanden“

* mehr Hintergründe zum Thema Geschützte „Kreuzungen“finden Sie hier: http://footils.org/2015/12/01/massdot/

 

Visionen, wie wir sie für Hamburg schmerzlich vermissen:

„Neue Fußgängerzone in Brüssel“

Stadtentwicklung mit Weitblick – Europas größte Fußgängerzone

„Jan Gehl Talk“

Jan Gehl stellt in Bremen sein neues Buch „Cities for People“ vor. Mehr Informationen zu Jan Gehl finden Sie auch auf unserem Blog.

Wir fühlen uns von Gehls zuweilen auf dem ersten Blick recht speziellen Ansichten sehr inspiriert. Bei genauerer Betrachtung aber merkt man, dass daran nichts „Spezielles“ ist, sondern ganz einfach der Mensch und seine wahren Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Der renommierte Stadtplaner und  Architekt aus Kopenhagen ist internationaler Vorkämpfer für Fußgänger und Radfahrer.

Haben wir Sie überzeugt?
Sie können hier online Unterzeichnen, um dieser Kampagne mehr Gewicht zu geben. Damit Hamburg beginnt, eine echte, ehrliche und ernstgemeinte Fahrradstadt zu bauen.